Lichtstudie Architektur & Verschattungsanalyse
Georeferenzierte, gerichtsfeste Besonnungs- und Sonnenstandsanalysen für Bauantrag, Genehmigungsverfahren und Nachbarrecht. Wir weisen den Schattenwurf Ihres Bauvorhabens zentimetergenau nach – für Architekten, Projektentwickler und Bauämter im DACH-Raum.
Sonnenstände, die vor Behörden bestehen.
Eine Lichtstudie Architektur ist weit mehr als eine dekorative Spielerei. Wir hinterlegen den exakten geografischen Breiten- und Längengrad Ihres Baugrundstücks und berechnen die Sonnenbahn astronomisch korrekt. So entsteht kein beliebiger Renderer-Schatten, sondern ein nachprüfbarer, physikalisch belastbarer Nachweis.
Ob Verschattungsanalyse für die Nachbarbebauung, Besonnungsstudie nach DIN 5034 oder Sonnenstandsanalyse für den Bauantrag – wir binden Bestand, Gelände und Umgebung vollständig ein. Egal ob Sommersonnenwende am 21. Juni zur Mittagszeit oder tiefstehende Wintersonne am 21. Dezember: Wir zeigen zentimetergenau, wann und wie lange Schatten fällt.
Das Ergebnis ist eine belastbare Verschattungsstudie, mit der Sie skeptische Nachbarn und strenge Baubehörden sachlich überzeugen. Auf Wunsch ergänzen wir eine Tageslichtsimulation der Innenräume sowie eine Bewertung des Schattenwurfs auf Nachbargrundstücke, Terrassen und Solaranlagen.
- Georeferenzierte 3D-Sonnenstandssimulation (Breiten-/Längengrad)
- Stichtage 21. März, 21. Juni, 21. Dezember & 17. Januar (DIN 5034)
- Gerichtsfester Verschattungsnachweis für Bauantrag & Nachbarrecht
- Besonnungsdauer je Fenster tabellarisch ausgewertet
- Verschattungsbewertung für PV- & Solaranlagen inklusive



Warum eine Lichtstudie Ihr Genehmigungsverfahren absichert
Rechtssicherheit
Nachbarrechtliche Einwendungen wegen Verschattung können Millionenprojekte blockieren. Ein physikalisch korrekter Verschattungsnachweis liefert der Behörde eine objektive, nachprüfbare Faktenbasis und entzieht pauschalen Befürchtungen den Boden.
Planungssicherheit
Bei Nachverdichtung und knappen Abstandsflächen entscheidet die Baukörperstellung über die Genehmigungsfähigkeit. Frühzeitige Sonnenstandsanalysen verhindern teure Umplanungen und böse Überraschungen im laufenden Verfahren.
Werterhalt & Ertrag
Besonnung ist ein harter Verkaufs- und Ertragsfaktor – für Wohnqualität ebenso wie für PV-Anlagen. Die Analyse sichert die Belichtung Ihrer Einheiten und bildet die Grundlage jeder seriösen Architekturvisualisierung.
Lassen Sie uns Ihr Projekt realisieren.
Egal ob erste Idee, Skizze oder fertiger CAD-Plan – wir verwandeln Ihre Vision in beeindruckende Renderings, die verkaufen.
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Das sagen unsere Kunden
Erfolgreiche Immobilienprojekte basieren auf Vertrauen und erstklassigen Visualisierungen (Ø 5.0 Sterne).
"Die Besonnungsstudie war präzise, sauber dokumentiert und für die Behörde sofort nachvollziehbar. Die Einwendungen der Nachbarn zur Verschattung ließen sich damit vollständig entkräften. Das Genehmigungsverfahren lief anschließend reibungslos durch."
"Bei unserer Nachverdichtung stand und fiel alles mit dem Schattenwurf auf die Bestandsbauten. Die georeferenzierte Analyse hat uns geholfen, den Baukörper genau richtig zu positionieren und teure Umplanungen zu vermeiden. Absolut belastbare Arbeit."
"Endlich ein Dienstleister, der physikalisch korrekt rechnet und nicht nur hübsche Schatten rendert. Die Auswertung nach DIN 5034 war exakt das, was das Bauamt sehen wollte. Kommunikation und Termintreue waren erstklassig."
Referenzen
Licht- & Verschattungsstudien.
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Lichtstudie, Besonnungsstudie und Verschattungsnachweis: der vollständige Leitfaden
Eine Lichtstudie Architektur beantwortet eine scheinbar simple, in der Praxis jedoch juristisch und technisch anspruchsvolle Frage: Wie viel Sonne erreicht ein Gebäude und seine Umgebung im Jahresverlauf – und wie verändert ein Neubau diese Situation? Was früher mit Schattenschablonen und Handzeichnungen mühsam abgeschätzt wurde, lässt sich heute physikalisch exakt simulieren. Grundlage ist die georeferenzierte Sonnenbahn: Aus geografischem Breiten- und Längengrad, Datum und wahrer Ortszeit ergeben sich Azimut- und Höhenwinkel der Sonne für jeden Moment. Auf dieser astronomisch korrekten Basis berechnen wir Schattenwurf, Besonnungsdauer und Belichtung – nicht als dekoratives Bild, sondern als nachprüfbaren Nachweis.
Was ist eine Lichtstudie und wann ist sie eine Besonnungsstudie?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Eine Besonnungsstudieuntersucht die direkte Sonneneinstrahlung: Wie viele Stunden fällt an einem definierten Stichtag direktes Sonnenlicht auf ein bestimmtes Fenster, eine Terrasse oder einen Garten? Eine Verschattungsanalyse betrachtet die Kehrseite: Welchen Schatten wirft ein geplanter Baukörper auf die Nachbarschaft, und wie verändert sich die bestehende Belichtungssituation? Die Tageslichtsimulation geht darüber hinaus und bewertet zusätzlich das diffuse Himmelslicht in Innenräumen – etwa über den Tageslichtquotienten. In der Summe bilden diese Betrachtungen die vollständige Lichtstudie eines Bauvorhabens.
Entscheidend ist der Kontext: Eine belastbare Studie funktioniert nie mit einem freistehenden Solitär, sondern nur mit vollständig eingebundener Nachbarbebauung, realem Geländerelief und relevantem Bewuchs. Erst dann entspricht der berechnete Schattenwurf der Wirklichkeit und hält einer fachlichen Überprüfung stand.
Rechtlicher Hintergrund: DIN 5034, Abstandsflächen und Nachbarrecht
Der zentrale technische Bezugsrahmen für die Besonnung von Wohnungen ist die DIN 5034 „Tageslicht in Innenräumen“. Sie empfiehlt, dass mindestens ein Aufenthaltsraum einer Wohnung am 17. Januar mindestens eine Stunde und am 21. März (Tag-und-Nacht-Gleiche) mindestens vier Stunden direkte Besonnung erhält. Diese Richtwerte sind zwar keine unmittelbar bindende Rechtsnorm, werden von Behörden und Gerichten jedoch regelmäßig als Maßstab für eine noch zumutbare Verschattung herangezogen. Eine Besonnungsstudie, die die tatsächliche Besonnungsdauer je Fenster und Stichtag ausweist, liefert damit genau die Kennzahlen, an denen die Zumutbarkeit gemessen wird.
Hinzu kommt das bauordnungsrechtliche Abstandsflächenrecht der Länder. Abstandsflächen sollen unter anderem eine ausreichende Belichtung und Belüftung sichern. Werden Abstandsflächen unterschritten oder Befreiungen beantragt, rückt die konkrete Verschattungswirkung in den Fokus – und damit der Bedarf an einem belastbaren Verschattungsnachweis. Im Nachbarrecht schließlich stützt sich das Gebot der Rücksichtnahme wesentlich auf die Frage, ob ein Vorhaben die Nachbarschaft unzumutbar verschattet. Eine objektive Sonnenstandsanalyse ersetzt hier subjektive Befürchtungen durch nachprüfbare Fakten.
Physikalisch korrekte Sonnenstandssimulation
Die Qualität einer Lichtstudie steht und fällt mit der Korrektheit der Sonnenbahn. Wir verorten das Bauvorhaben georeferenziert über Breiten- und Längengrad und bewegen die Sonne exakt so, wie sie am realen Standort über den Himmel wandert. In Mitteleuropa steht die Sonne am 21. Dezember mittags nur rund 15 bis 17 Grad über dem Horizont, am 21. Juni dagegen über 60 Grad. Diese enorme Spreizung erklärt, warum ein Baukörper im Winter drei- bis viermal so lange Schatten wirft wie im Hochsommer. Genau deshalb ist die Wintersonnenwende der kritische Bemessungsfall, während der 21. Juni die maximale Besonnung dokumentiert.
Standardmäßig untersuchen wir die vier maßgeblichen Stichtage: den 21. März und den 23. September (Äquinoktien, mittlere Sonnenhöhe), den 21. Juni (Sommersonnenwende, höchster Sonnenstand) sowie den 21. Dezember (Wintersonnenwende, tiefster Sonnenstand). Für die DIN-5034-Bewertung ergänzen wir den 17. Januar als Bemessungstag der Mindestbesonnung. Zu jedem Stichtag berechnen wir den Tagesverlauf in feinen Zeitschritten, sodass sich Beginn, Ende und Gesamtdauer der Besonnung je Fassade und Fenster präzise ablesen lassen.
Verschattungsnachweis für Bauantrag und Genehmigung
Ob eine Sonnenstandsanalyse für den Bauantrag formal gefordert ist, hängt von Bundesland, Bebauungsplan und Einzelfall ab. Häufig verlangt die Behörde sie bei verdichteter Bebauung, Höhenüberschreitungen, Aufstockungen oder wenn Nachbarn Einwendungen erheben. Auch ohne formale Pflicht ist der Verschattungsnachweis ein wirkungsvolles Instrument: Er nimmt der Diskussion die emotionale Schärfe, indem er die tatsächliche Verschattungsdauer auf Fenster, Terrassen und Gärten der Nachbarn beziffert. Statt „der Neubau nimmt uns die Sonne“ steht dann eine konkrete, überprüfbare Zahl im Raum.
Für die Bauakte liefern wir Schattenwurf-Sequenzen zu den vereinbarten Uhrzeiten, tabellarische Auswertungen der Besonnungsdauer und auf Wunsch animierte Tagesverläufe sowie eine schriftliche Zusammenfassung. Diese Dokumentation ist so aufgebaut, dass sie ein Sachbearbeiter im Bauamt ohne Spezialsoftware nachvollziehen kann – ein entscheidender Vorteil für die Verfahrensgeschwindigkeit.
Verschattung von PV-Anlagen und Solarertrag
Mit der Energiewende gewinnt ein weiterer Aspekt an Gewicht: die Verschattung von Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen. Photovoltaik reagiert besonders empfindlich, weil bereits die Teilverschattung einer einzelnen Zelle den Ertrag eines ganzen Modulstrangs überproportional mindern kann. Eine Verschattungsanalyse zeigt, wann Nachbargebäude, Dachaufbauten, Schornsteine oder hoher Bewuchs Schatten auf die Modulflächen werfen. Daraus leiten sich das optimale Modul-Layout, eine verschattungsrobuste Verschaltung und eine realistische Ertragsprognose ab. Umgekehrt lässt sich belegen, dass ein geplanter Neubau die bestehende Solaranlage des Nachbarn nicht unzumutbar beeinträchtigt – ein zunehmend relevantes Argument in Genehmigungsverfahren.
Argumentation gegenüber Nachbarn und Behörden
Der größte Nutzen einer Lichtstudie liegt oft in der Deeskalation. Verschattungskonflikte sind emotional aufgeladen, weil Sonne unmittelbar mit Wohn- und Lebensqualität verknüpft ist. Eine sachliche, physikalisch belastbare Analyse verschiebt die Diskussion von Befürchtungen hin zu Fakten. Wenn nachgewiesen ist, dass ein Nachbarfenster auch nach Realisierung des Vorhabens am Bemessungstag die geforderte Mindestbesonnung erhält, entfällt die Grundlage vieler Einwendungen. Gleichzeitig schafft die frühzeitige Analyse Vertrauen: Sie signalisiert, dass der Bauherr die Interessen der Nachbarschaft ernst nimmt. Für Bauämter wiederum ist eine nachvollziehbare Studie eine willkommene Entscheidungsgrundlage, die das Verfahren beschleunigt und rechtssicher macht.
Ablauf und benötigte Daten
Der Ablauf ist schlank. Ideal ist ein digitales 3D-Modell des Vorhabens (Revit, ArchiCAD, SketchUp oder IFC) samt maßstäblichem Lageplan mit exakter Grundstücksverortung und Höhenangaben. Alternativ genügen bemaßte 2D-Pläne mit Ansichten und Schnitten, aus denen wir den Baukörper aufbauen. Die Nachbarbebauung und das Gelände ergänzen wir aus amtlichen Kataster- und Geobasisdaten; bei komplexer Umgebung erhöht eine Drohnenbefliegung oder eine 3D-Vermessung per Laserscan die Genauigkeit erheblich. Anschließend definieren wir gemeinsam die relevanten Stichtage und Untersuchungspunkte, führen die Simulation durch und liefern die dokumentierte Auswertung. Auf derselben Datenbasis entsteht bei Bedarf nahtlos eine fotorealistische Außenvisualisierung – so verbinden sich technischer Nachweis und überzeugende Vermarktung in einem Arbeitsschritt.
FAQ
Spezifische Fragen zur Lichtstudie & Verschattungsanalyse
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